Dokumentation: Ware Mädchen

Mit der sogenannten Loverboy-Masche suchen sich die Menschenhändler in Rumänien ihre Opfer, die aus ärmlichsten Verhältnissen stammen, indem sie ihnen die große Liebe vorgaukeln. Sie locken die oft minderjährigen Mädchen mit Geschenken und der Aussicht auf ein besseres Leben im Westen. Am Ende landen die jungen Frauen in der Zwangsprostitution – ein Geschäft, mit dem Zuhälter und skrupellose Bordellbetreiber Millionen verdienen. Allein in Berlin werden jährlich knapp 70 Millionen Euro durch Prostitution durch Zwang umgesetzt, Geld das die Opfer niemals erhalten.

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Erklärung des KAB-Bayern zur Reform des Prostitutionsgesetzes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ So lautet Artikel 1 des Grundgesetzes. Aus der Sicht des Arbeitskreises Frauen verletzt die Prostitution die Würde von Frau und Mann und steht im Widerspruch zu Artikel 1 GG."

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Erster Weltgebetstag gegen Menschenhandel

Mit einem internationalen Gebetstag setzt der Vatikan am kommenden Sonntag ein Zeichen gegen den Menschenhandel . Die moderne Sklaverei sei ein global wachsendes Verbrechen, gegen das die Kirche weltweit mobilisieren müsse, sagte der Präsident des päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Peter Turkson, bei der Vorstellung der neuen Initiative am Dienstag im Vatikan. Nötig sei eine Bewegung „vom Bewusstsein zum Gebet, vom Gebet zur Solidarität und von der Solidarität zur konzertierten Aktion“. Mehr dazu auf weltkiche.katholisch.de

„Nicht länger Sklaven, sondern Brüder und Schwestern“

Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. Januar 2015 veröffentlicht die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) eine Arbeitshilfe. Sie steht unter dem von Papst Franziskus ausgegebenen Leitwort „Nicht länger Sklaven, sondern Brüder und Schwestern“. Der Papst will damit den Blick der Kirche auf das heute immer noch aktuelle Thema „Menschenhandel“ lenken und einen nachdrücklichen Aufruf an die internationale Politik richten. Dazu rief er zudem einen „Internationalen Tag des Gebets und der Reflexion gegen Menschenhandel“ für den 8. Februar 2015 aus.

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„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2018

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.