Aktuelles
10. Januar 2012
Literaturtipp: "Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre" von Iana Matei
Ende letzten Jahres erschien das neue Buch „Zu verkaufen. Mariana, 15 Jahre“ der rumänischen Psychologin und Menschenrechtsaktivistin Iana Matei. Darin erzählt sie von ihrem Kampf gegen den Menschenhandel. Bereits 2003 gründete Iana Matei in Piteşti ein Frauenhaus für verschleppte Prostituierte, die aussteigen und ein neues Leben anfangen wollen. Burkhard Haneke, Geschäftsführer der Solidaritätsaktion Renovabis und Mitglied im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ hat das Buch gelesen und rezensiert.
Iana Matei: Es handelt sich schlicht und ergreifend um eine massenhafte und organisierte Vergewaltigung, die mitten im Europa des 21. Jahrhunderts stattfindet.
03. Januar 2012
Zeit der Namenlosen: Neue Dokumentation zum Thema Zwangsprostitution
Neben dem Drogen- und Waffenhandel gilt die Versklavung mittlerweile als das lukrativste Geschäft der Organisierten Kriminalität. Die neue Dokumentation „Zeit der Namenlosen“ von Marion Pfeifer thematisiert Zwangsprostitution und Armutsvermarktung in der EU. Anhand der Aussagen von Opferzeuginnen, Mitarbeiterinnen rumänischer und deutscher NGOs sowie von Kriminalbeamten des BKA und des Polizeipräsidiums München sollen die perfiden Strukturen des Frauenhandels aufgezeigt werden.
16. Dezember 2011
Tagungsbeiträge zum Nachlesen
Tagungsbeiträge der Hauptreferentinnen unserer Fachtagung 2011 sind mittlerweile online und stehen zum Download zur Verfügung: Fachtagung 2011
31. Oktober 2011
TV-Beitrag zur Fachtagung
Gestern (30. Oktober) zeigte das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ einen Bericht zu unserer Fachtagung „Grenzen-lose Freiheit? Freizügigkeit und Frauenhandel in der EU“, die am 18. Oktober in Passau stattfand. Im Beitrag sehen Sie Kurzinterviews sowohl mit Tagungsreferenten, als auch mit Mitgliedern im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel. Beitrag ansehen
Termine
16.03.–16.03.2012
Fachtagung: Dem Fluch ausgeliefert
Die Fachtagung „Dem Fluch ausgeliefert“ des Sozialreferats der Landeshauptstadt München thematisiert den Einfluss von magischem Denken
auf die Arbeit mit afrikanischen Opfern von Frauenhandel. Monika Cissek-Evans, Leiterin Fachberatungsstelle JADWIGA und Mitglied im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel berichtet auf der Tagung von „Auswirkungen des Juju Zaubers in der Beratung und Begleitung von Opfern von Menschenhandel“.
22.03.–22.03.2012
„Arbeitsausbeutung und Menschenhandel – Handlungsmöglichkeiten für die Migrations- und Flüchtlingsberatung“
Die regionale Fortbildung „Arbeitsausbeutung und Menschenhandel – Handlungsmöglichkeiten für die Migrations- und Flüchtlingsberatung“ wird vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege organisiert. Die Anmeldung ist bis 1. März 2012 über ein Online-Anmeldeformular möglich.
