Aktuelles
25. April 2012
Menschenhandel in Europa - Billignachschub für deutsche Puffs
„30.000 Euro und zwei Autos hat sie ihrem Händler in nur einem Jahr eingebracht, sagt Cristina. Die junge Frau aus Pitesti in Rumänien ist gerade mal neunzehn. Ihr Freund versprach ihr einen tollen Job in Deutschland, malte ihr eine gemeinsame rosige Zukunft aus. Doch der tolle Job entpuppte sich als Job im Bordell. An Weglaufen war nicht zu denken. Denn ihr Freund schlug sie und drohte, Fotos nach Hause zu schicken. Heute lebt Cristina in einer Schutzwohnung und kann nur unter Polizeiaufsicht auf die Straße.“ (Quelle: ZDF), Ausstrahlungsdatum: 25. April 2012, 22:45 Uhr, ZDF (30 Minuten)
25. April 2012
Veranstaltunghinweis zum Thema Zwangsprostitution
Abbildung Flyer Frauenhandel AachenDie Antoniusstraße ist eine der ältesten Straßen Aachens. Der im Mittelalter und der frühen Neuzeit offizielle Straßenname, Hurengasse, verweist auf die schon damalige Nutzung als Bordellstraße. Heute arbeiten hier 120-150 Frauen, der Großteil von ihnen stammt aus Rumänien. Ursachen und Handlungsansätze will die Veranstaltung „(Zwangs-)Prostitution und Frauenhandel in Aachen“ diskutieren. Veranstalter sind die Katholische Hochschule in Aachen, SOLWODI Aachen, das Institut für Soziologie an der RWTH Aachen, das Bistum Aachen und Renovabis.
Datum und Ort: 23. Mai 2012, 19.30 Uhr, RWTH Aachen SuperC
10. Januar 2012
Literaturtipp: "Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre" von Iana Matei
Ende letzten Jahres erschien das neue Buch „Zu verkaufen. Mariana, 15 Jahre“ der rumänischen Psychologin und Menschenrechtsaktivistin Iana Matei. Darin erzählt sie von ihrem Kampf gegen den Menschenhandel. Bereits 2003 gründete Iana Matei in Piteşti ein Frauenhaus für verschleppte Prostituierte, die aussteigen und ein neues Leben anfangen wollen. Burkhard Haneke, Geschäftsführer der Solidaritätsaktion Renovabis und Mitglied im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ hat das Buch gelesen und rezensiert.
Iana Matei: Es handelt sich schlicht und ergreifend um eine massenhafte und organisierte Vergewaltigung, die mitten im Europa des 21. Jahrhunderts stattfindet.
03. Januar 2012
Zeit der Namenlosen: Neue Dokumentation zum Thema Zwangsprostitution
Neben dem Drogen- und Waffenhandel gilt die Versklavung mittlerweile als das lukrativste Geschäft der Organisierten Kriminalität. Die neue Dokumentation „Zeit der Namenlosen“ von Marion Pfeifer thematisiert Zwangsprostitution und Armutsvermarktung in der EU. Anhand der Aussagen von Opferzeuginnen, Mitarbeiterinnen rumänischer und deutscher NGOs sowie von Kriminalbeamten des BKA und des Polizeipräsidiums München sollen die perfiden Strukturen des Frauenhandels aufgezeigt werden.
16. Dezember 2011
Tagungsbeiträge zum Nachlesen
Tagungsbeiträge der Hauptreferentinnen unserer Fachtagung 2011 sind mittlerweile online und stehen zum Download zur Verfügung: Fachtagung 2011
