Fachtagung 2008

„Zum Sex gezwungen – und dann …?! Wer hilft den Opfern von Frauenhandel?“

Ort: Würzburg, Datum: 6. März 2008

Aus der Einladung zur Fachtagung

„Zum Sex gezwungen – und dann …?! Wer hilft den Opfern von Frauenhandel?“ Muss man sich bei Menschenhandel und Zwangsprostitution diese Frage wirklich stellen? Leider ja! Denn allzu oft treten hinter dem grausamen Vorgehen der Täter, hinter der komplizierten Strafverfolgung und hinter den Prozessen die kurz- und langfristigen Folgen für die Opfer in den Hintergrund. Die erlebten psychischen und physischen Grausamkeiten hinterlassen tiefe Spuren bei den Opfern, die sich auf ihr gesamtes weiteres Leben auswirken. Dazu tauchen viele Fragen auf: Welche Faktoren bewirken eine Traumatisierung? Welche Auswirkungen hat die Traumatisierung sowohl für das weitere tägliche Leben der Frauen, als auch auf ihre Aussagefähigkeit im Prozess? Welche Hilfen müssen ihnen angeboten werden, um das Erlebte zu verarbeiten? Und: Welche – auch finanziellen – Lücken sind noch zu füllen, um eine optimale Betreuung der Opfer zu gewährleisten? In gleichem Maß, wie man sich der Bestrafung der Täter widmet, muss auch für die Opfer Sorge getragen werden.

„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam - jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes - weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2011 hat das Aktionsbündis zehn Fachtagungen organisiert.

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.